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Die Europäische Union fördert mit COMENIUS-Schulpartnerschaften die Zusammenarbeit von Schulen und vorschulischen Einrichtungen mit Partnereinrichtungen aus mindestens zwei Teilnahmestaaten am EU-Programm für lebenslanges Lernen. Die Partnerschaft ermöglicht den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die Länder, Kulturen sowie Denk- und Lebensarten der Partner kennen und besser verstehen und schät-zen zu lernen.
Eine COMENIUS-Schulpartnerschaft besteht dann, wenn mindestens zwei Partnereinrichtungen aus zwei Staaten ein grenzüberschreitendes Projekt realisieren und per-sönliche Begegnungen ermöglicht werden. Die Zusammenarbeit wird über einen Zeitraum von zwei Jahren gefördert. Eine Schule koordiniert die Partnerschaft und übernimmt die notwendigen Verwaltungs- und Lenkungsaufgaben.
„Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.“
Das Ziel dieser Partnerschaft soll sein, es Schülern (im Alter von 14 – 20 Jahren) aus 7 verschiedenen Ländern zu ermöglichen, sich Erfahrungen im Bereich Unternehmertum – Computerwissenschaften und Kommunikation anzueignen, um damit auf dem europäischen Arbeitsmarkt bestehen zu können, und um sich auch an die multinationale Gesellschaft anzupassen.
Der erste Teil des Projektes legt seinen Schwerpunkt auf die Rechte und Pflichten der Arbeitnehmer, sowie die Arbeitsverhältnisse in den jeweiligen Partnerländern.
Die Schüler werden Firmen besuchen, Verbesserungsvorschläge anbieten, Statistiken anfertigen und absehbare Möglichkeiten für den Markt erkennen.
Im zweiten Teil des Projektes müssen nun die Schüler ihren Ideenreichtum einsetzen, um einen Geschäftsplan aufstellen, für die Bereiche Medien, Tourismus oder Transportwesen. Sie sollen hierbei Werbekampagnen für diese Scheinfirmen planen, Lebensläufe und Bewerbungsschreiben für erfundene Stellen anfertigen. Die Schüler führen Bewer-bungsgespräche durch und stellen Personal ein. Wir möchten dabei die Lernmotivation der Schüler steigern, ihre Schlüsselqualifikationen verbessern, den Willen zum lebenslangen Lernen anregen und sie für geschäftliche Interessen begeistern. Das Projekt setzt großen Wert auf die Anwendung der PC -Technik, um das Unterrichten und auch das Schulmanagement damit zu verbessern.
Für die Schüler bedeutet dieser Austausch, dass sie über andere Kulturen der Partnerschulen Informationen bekommen und dass sie die Möglichkeit haben, ihr gelerntes Schulenglisch praktisch einsetzen können. Die Schüler treffen ebenfalls Vertreter verschiedener europäischer Firmen, geben diese Erfahrungen anschließend an ihre eigene Schule und an die 6 Partnerschulen weiter, um eigene Projekte durchzuführen und deren Fortschritt zu überwachen.
Wir werden Schülereltern, Firmen, die Gemeinde und die örtliche Presse in unser Projekt mit einbinden.
Die Endprodukte dieser Zusammenarbeit werden eine Projekt -Webseite mit den Scheinfirmen der Schüler, ein E-book mit Lebensläufen, Bewerbungsschreiben und Vorstellungsgesprächen sein. Ebenfalls stellen wir eine mehrsprachige Druckschrift über Arbeitsrecht und Arbeitspflichten zur Verfügung.