Comeniusprojekt

Mittelschule Glonn beteiligt sich an einem europäischen Austauschprojekt
 
Comeniuspartnerschaft der Mittelschule Glonn
 
Bei einem Besuch von 27 europäischen Gastschülern und –lehrern vom 29.9.-4.10.2011 konnten die Glonner einmal mehr unter Beweis stellen, dass sie eine starke Schulfamilie und eine gute Dorfgemeinschaft sind.
 
Die Planung für den Besuch der Partner aus Estland, Finnland, Italien, Kroatien, Rumänien und Spanien und begann für die Mittelschule Glonn schon im März diesen Jahres. Schüler und Lehrer der damaligen Klassen 7 und 8 überlegten sich einen Fünf-Tagesplan, der sowohl die kulturellen Besonderheiten Bayerns und Münchens als auch die umfangreiche Arbeit für das europäische Austauschprojekt zum Thema „Business ideas for the future“ (Geschäftsideen für die Zukunft) berücksichtigte.
 
Zur Comenius-Arbeit gehörten eine Deutschstunde der Klasse 6a unter Leitung von Frau Rudolph, eine Führung durch unser Schulhaus mit Erläuterungen unseres Schulbetriebs und Schulsystems. Im Anschluss daran wurden die Projektarbeiten aus den sieben Ländern in Power-Point-Präsentationen auf Englisch vorgestellt. Die Glonner Schüler der neunten Klassen präsentierten dabei ihre Projektarbeit zum Thema Bewerbungsschreiben und Lebenslauf in bayerischer Tracht und nahezu perfektem Englisch.
 Auf dem kulturellen Besuchsprogramm standen ein Besuch auf dem Oktoberfest, Sightseeing in München, die ökologischen Landwerkstätten in Herrmannsdorf, eine Besichtigung der Firma Brunner und eine Fahrt nach Herrenchiemsee.
 Den ausländischen Gästen hat der Aufenthalt in Glonn riesigen Spaß gemacht – dies zeigte sich an tränenreichen Verabschiedungen, sehr guten Feedbacks und zahlreichen Danksagungen per Email, die beim Schulleiter Herrn Karl-Alexander Groitl eingingen. Auch für die Schüler der Mittelschule Glonn war der Austausch mit den Comeniusgästen eine Gewinn bringende Erfahrung: Sie lernten neue Freunde kennen, erfuhren etwas über andere Länder und Kulturen, konnten ihr Englisch anwenden oder einfach nur Spaß mit anderen Jugendlichen haben.

 

 

 

COMENIUS-Schulpartnerschaften

Die Europäische Union fördert mit COMENIUS-Schulpartnerschaften die Zusammenarbeit von Schulen und vorschulischen Einrichtungen mit Partnereinrichtungen aus mindestens zwei Teilnahmestaaten am EU-Programm für lebenslanges Lernen. Die Partnerschaft ermöglicht den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die Länder, Kulturen sowie Denk- und Lebensarten der Partner kennen und besser verstehen und schät-zen zu lernen.

Eine COMENIUS-Schulpartnerschaft besteht dann, wenn mindestens zwei Partnereinrichtungen aus zwei Staaten ein grenzüberschreitendes Projekt realisieren und per-sönliche Begegnungen ermöglicht werden. Die Zusammenarbeit wird über einen Zeitraum von zwei Jahren gefördert. Eine Schule koordiniert die Partnerschaft und übernimmt die notwendigen Verwaltungs- und Lenkungsaufgaben.

„Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.“


 

Das Comenius-Projekt der Volksschule Glonn 2010 - 2012

Das Ziel dieser Partnerschaft soll sein, es Schülern (im Alter von 14 – 20 Jahren)  aus 7 verschiedenen Ländern zu ermöglichen, sich Erfahrungen im Bereich Unternehmertum – Computerwissenschaften und Kommunikation anzueignen, um damit auf dem europäischen Arbeitsmarkt bestehen zu können, und um sich auch an die multinationale Gesellschaft anzupassen.

Der erste Teil des Projektes legt seinen Schwerpunkt auf die Rechte und Pflichten der Arbeitnehmer, sowie die Arbeitsverhältnisse in den jeweiligen Partnerländern.

Die Schüler werden Firmen besuchen, Verbesserungsvorschläge anbieten, Statistiken anfertigen und absehbare Möglichkeiten für den Markt erkennen.

Im zweiten Teil des Projektes müssen nun die Schüler ihren Ideenreichtum einsetzen, um einen Geschäftsplan aufstellen, für die Bereiche Medien, Tourismus oder Transportwesen. Sie sollen hierbei Werbekampagnen für diese Scheinfirmen planen, Lebensläufe und Bewerbungsschreiben für  erfundene Stellen anfertigen. Die Schüler führen Bewer-bungsgespräche durch und stellen Personal ein. Wir möchten dabei die Lernmotivation der Schüler steigern,  ihre Schlüsselqualifikationen verbessern, den Willen zum lebenslangen Lernen anregen und sie für geschäftliche Interessen begeistern. Das Projekt setzt großen Wert auf die Anwendung der PC -Technik, um das Unterrichten und auch das Schulmanagement damit zu verbessern.

 Für die Lehrkräfte bedeutet diese Mobilität, dass sie ihre Lehrmethoden vergleichen können und ihr Wissen und Können in den Computerwissenschaften anwenden können.

Für die Schüler bedeutet dieser Austausch, dass sie über andere Kulturen der Partnerschulen Informationen bekommen und dass sie die Möglichkeit haben, ihr gelerntes Schulenglisch praktisch einsetzen können. Die Schüler treffen ebenfalls Vertreter verschiedener europäischer Firmen, geben diese Erfahrungen anschließend an ihre eigene Schule und an die 6 Partnerschulen weiter, um eigene Projekte durchzuführen und deren Fortschritt zu überwachen.

Wir werden Schülereltern, Firmen, die Gemeinde und die örtliche  Presse in unser Projekt mit einbinden.

Die Endprodukte dieser Zusammenarbeit werden eine Projekt -Webseite mit den Scheinfirmen der Schüler, ein E-book mit Lebensläufen, Bewerbungsschreiben und Vorstellungsgesprächen sein. Ebenfalls stellen wir eine mehrsprachige Druckschrift über Arbeitsrecht und Arbeitspflichten zur Verfügung.

 Alle Partner werden Projektsitzungen und Projekttreffen einberufen, um den jeweiligen Fortschritt zu überwachen und das laufende Projekt durch Fragebögen, Analysen, Überwachungssysteme und mündliche Feedback-Aktionen zu bewerten.